Apache – einfach erklärt

Kurz erklärt: Open-Source-Webserver-Software, die Websites an Browser ausliefert. Einer der am weitesten verbreiteten Webserver weltweit – besonders im Shared Hosting.

Was ist Apache?

Der Apache HTTP Server (oft nur „Apache" genannt) ist eine kostenlose, quelloffene Webserver-Software, die seit 1995 entwickelt wird. Er ist für die Auslieferung von Webseiten an Browser zuständig – wenn ein Besucher Ihre Website aufruft, ist es in vielen Fällen Apache, der die Seite zusammenstellt und an den Browser schickt.

Apache ist der am längsten etablierte Webserver und läuft auf nahezu allen Betriebssystemen: Linux, Windows und macOS. Laut Statistiken von W3Techs wird Apache von rund 30 % aller Websites weltweit eingesetzt.

Wie funktioniert Apache?

Apache arbeitet nach dem Request-Response-Prinzip:

  1. Ein Besucher gibt eine URL in den Browser ein
  2. Der Browser sendet eine HTTP-Anfrage an den Server
  3. Apache empfängt die Anfrage und sucht die angeforderte Datei
  4. Bei dynamischen Seiten (z.B. PHP) übergibt Apache die Datei an den PHP-Interpreter
  5. Das Ergebnis wird als HTML an den Browser zurückgeschickt

Der LAMP-Stack

Apache ist ein zentraler Bestandteil des sogenannten LAMP-Stacks – einer der beliebtesten Kombinationen für Webhosting:

  • Linux (Betriebssystem)
  • Apache (Webserver)
  • MySQL/MariaDB (Datenbank)
  • PHP (Programmiersprache)

Die meisten WordPress-Installationen und Shared-Hosting-Pakete basieren auf diesem Stack.

Apache vs. Nginx – was ist besser?

EigenschaftApacheNginx
ArchitekturProzessbasiert (ein Prozess pro Anfrage)Eventbasiert (asynchron)
Konfiguration.htaccess-Dateien möglichNur zentrale Konfiguration
Gleichzeitige VerbindungenGut, aber speicherintensiverSehr effizient bei vielen Verbindungen
Verbreitung im Shared HostingSehr hochWachsend
ModulsystemDynamisch ladbarFest einkompiliert

Worauf sollten Sie beim Hosting achten?

Für die meisten Website-Betreiber ist es nicht entscheidend, ob Apache oder Nginx eingesetzt wird. Wichtiger sind: Uptime, Ladegeschwindigkeit und Support. Wenn Sie .htaccess-Dateien nutzen (z.B. für WordPress-Permalinks oder Weiterleitungen), brauchen Sie Apache oder einen Hosting-Anbieter, der die Konfiguration automatisch übersetzt.

Tipp für Einsteiger: Sie müssen sich als Hosting-Kunde normalerweise nicht selbst um den Webserver kümmern. Prüfen Sie aber, ob Ihr Hosting-Anbieter eine aktuelle Apache- oder Nginx-Version einsetzt – das beeinflusst Sicherheit und Geschwindigkeit.

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